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Jugendausbildung



Hier finden Sie sämtliche Informationen rund um unsere Jugendausbildung. Dazu müssen Sie nur die jeweilige Überschrift zu dem Thema, welches Sie interessiert, anklicken, um zu den Informationen zu gelangen.

Musiker Minis


Kinder ab dem 2. Schuljahr nehmen wir bei unseren Musiker Minis auf. Die Blockflöte ist wesentlicher Bestandteil des Unterrichts und unterstützt den theoretischen Teil. Sie bietet sich als Einstiegsinstrument hervorragend an, da sie einfach zu erlernen ist. Es können aber auch Rhythmusinstrumente eingesetzt werden.

Es findet ein Gruppenunterricht mit bis zu 9 Kindern statt. Die Kinder kennen sich häufig aus den Grundschulklassen, somit sind erste soziale Kontakte schnell geknüpft. Die Gruppenleiterin ist für den Inhalt und die Gestaltung des wöchentlichen Unterrichts verantwortlich.
Ziel des ca. zweijährigen Blockflötenunterrichts ist das Erlernen von Noten und Notenwerten in verschiedenen Notenschlüsseln sowie das Zusammenspiel mit den anderen Kindern. Optimale Voraussetzungen, um im Laufe des 4. Schuljahres auf ein Instrument zu wechseln. Übrigens hat die Ausbildung auf Blockflöte nichts mit der Wahl des späteren Instruments zu tun. Auch dem späteren Tubisten schadet die Ausbildung auf der Blockflöte keinesfalls. Somit ist die Blockflöte gleichermaßen für Jungs und Mädchen das ideale Einstiegsinstrument. Die Instrumente, die im Musikverein gespielt werden, werden den Kindern im Laufe der Blockflötenausbildung vorgeführt. Und bei allem Ehrgeiz darf der Spaß nicht zu kurz kommen. Somit versuchen wir, den Unterricht altersgerecht zu gestalten.

Für das Mitwirken bei den Musiker Minis erheben wir einen monatlichen Beitrag von derzeit 15 €. Familien mit mehreren Kindern im Musikverein Heid erhalten Rabatte.

Instrumentenausbildung


Ab dem 10. Lebensjahr ist es möglich, ein Instrument im Musikverein Heid zu erlernen. Die Musiker Minis gehen im Laufe des 4. Schuljahres auf ein Instrument über. Nachdem das Interesse an einer Instrumentalausbildung im Musikverein Heid bekundet wurde, stellen wir dem neuen Schüler ein gebrauchtes, gut erhaltenes Instrument zur Verfügung und kümmern uns um einen geeigneten Lehrer.

Die erste Übungsstunde ist nun nicht mehr weit. Der Lehrer zeigt dem Kind, wie man mit dem ungewohnten Instrument zurecht kommt. Aber schon bald hat man sich an das Musizieren und den wöchentlichen Unterricht gewöhnt.
Am Anfang steht die Tonbildung im Vordergrund der Ausbildung. Jedes Instrument hat seinen eigenen Charakter und man könnte meinen, es lebt und versteht. Denn wird es oft gespielt, so merkt der Schüler, dass das Instrument sehr gut anspricht und sich die Tonqualität ständig verbessert. Lässt man es für eine längere Zeit in der Ecke liegen, dann rächt sich das Instrument. Es geht schwerfällig, die Töne wollen nicht so klingen und das Musizieren macht dann keinen Spaß.
Lieber regelmäßig und dann nicht zu lange üben, als einmal in der Woche 2 Stunden. Aber der Lehrer kann ganz genaue Angaben zu den optimalen Übungszeiten machen. Ohne die Eltern geht das in der Regel aber nicht. Ein wenig Antrieb wäre nicht schlecht und hilft auch, kleine Krisen zu überwinden.

Finanzierung der Instrumentalausbildung


Die monatlichen Elternbeiträge für Kinder der Blockflötengruppe bzw. für Kinder mit vereinseigenen Lehrern stellen sich derzeit wie folgt dar:

  • Blockflötengruppe:
    • 15 €
  • Instrumentalausbildung 1. Jahr:
    • 26 €
  • Instrumentalausbildung 2. Jahr:
    • 32 €
  • Instrumentalausbildung 3. Jahr:
    • 38 €
  • Instrumentalausbildung 4. Jahr:
    • 45 €
  • Instrumentalausbildung 5. Jahr:
    • 60 €

Nachwuchsmusiker, die den Sprung ins Hauptorchester geschafft haben und weiterhin Unterricht erhalten, zahlen bei einer Anwesenheitsquote bei Proben und Auftritten
  • unter 50 %
    • 38 €
  • über 50 %
    • 32 €
  • über 75 %
    • 26 €.

Die Anwesenheitsquote wird pro Jahr ermittelt und ergibt den monatlichen Elternbeitrag für das folgende Jahr.
Erhalten mehrere Kinder aus einer Familie einen kostenpflichtigen Unterricht, so gewähren wir für jedes Kind einen Rabatt von 25 % auf den zu zahlenden Betrag.
Sofern Ihr Kind die Musikschule besucht oder einen externen Lehrer hat, wird der Lehrer von den Eltern direkt bezahlt. Die Ausbildungszuschüsse, die halbjährlich ausgezahlt werden, stellen sich derzeit wie folgt dar:

  • Instrumentalausbildung 1. Jahr
    • 50 %
  • Instrumentalausbildung 2. Jahr
    • 35 %
  • Instrumentalausbildung 3. Jahr
    • 25 %
  • Instrumentalausbildung 4. Jahr
    • 10 %
  • Instrumentalausbildung 5. Jahr
    • 0 %

Nachwuchsmusiker, die den Sprung ins Hauptorchester geschafft haben und weiterhin Unterricht erhalten, erhalten bei einer Anwesenheitsquote bei Proben und Auftritten folgende Zuschüsse:
  • über 75 %
    • 50 %
  • über 50 %
    • 35 %
  • unter 50 %
    • 25 %
  • ab 16*
    • 20 %
  • ab 17*
    • 10 %
  • ab 18*
    • 0 %
*unabhängig von der Anwesenheitsquote

Die Anwesenheitsquote wird pro Jahr ermittelt und ergibt den monatlichen Elternbeitrag für das folgende Jahr.
Erhalten mehrere Kinder aus einer Familie einen kostenpflichtigen Unterricht, so gewähren wir für jedes Kind einen zusätzlichen Zuschuss in Höhe von 10 % auf den zu zahlenden Betrag.
Schüler der Musikschule erhalten einen zusätzlichen Zuschuss in Höhe von 10 % auf den zu zahlenden Betrag.

Musikus- Veranstaltungen


Das Musizieren steht im Vordergrund aller Aktivitäten. Aber wir wissen, dass vor allem der Einzelunterricht zeitweise ermüdend sein kann. Zudem fehlt den Schülern der Kontakt zu den anderen Kinder, den sie in der Regel bei den Musiker Minis aufgebaut haben.

Dann hilft nur noch Motivation:
Wir haben uns dazu entschlossen, ganzjährig Freizeitaktivitäten außerhalb der Musik anzubieten. Ob Schlittschuhlaufen im Winter, große Kinovorführungen im Frühling, Indoorhalle im Herbst, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Höhepunkt ist die Sommeraktion, die zumeist mit 1-2 Übernachtungen verbunden ist.
Alle Aktivitäten werden unter dem Motto ‘Musikus-Veranstaltungen‘ in einem Veranstaltungskalender zusammengetragen und jährlich neu konzipiert.

Wir möchten damit das Gemeinschaftsgefühl der Kinder fördern und den Kindern auch außerhalb der Musik die Gelegenheit geben, Spaß miteinander zu haben.
Die Hilfe der Eltern, beispielsweise bei der Planung von Aktivitäten bzw. bei der Durchführung (z.B. Fahrdienst), nehmen wir gerne und dankend an.
Diese Freizeitaktivitäten sollen alle Kinder und Jugendliche ansprechen, die das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Vororchester/Jugendorchester


Nachdem man nun einige Zeit auf seinem Instrument gespielt hat und immer besser damit zurecht kommt, ist es Zeit, über ein Mitwirken bei den wöchentlichen Vororchesterproben nachzudenken. Diese dienen zur Vorbereitung auf die Auftritte des Musikvereins zum Osterfeuer, zur Kommunion und zur Prozession und beginnen im Frühjahr ca. 4-6 Wochen vor Ostern und enden mit der letzten Probe vor der Prozession. Im Herbst beginnen die Schnupperproben 4-6 Wochen vor dem Martinszug und enden mit der letzten Probe vor der Nikolausfeier.

Beim Mitwirken bei den Vororchesterproben und den dazugehörigen Auftritten erwarten wir keine Perfektion. Es kann auch ruhig mal ein krummer Ton dabei sein, das macht gar nichts. Viel wichtiger ist, dass die Kinder und Jugendlichen frühzeitig im Zusammenspiel gefördert werden und Appetit auf mehr bekommen, z.B. dem Mitwirken im Jugendorchester.

Also, wer sich fit genug fühlt, um bei den Vororchesterproben mitzuspielen, der spricht seinen Lehrer an und übt mit ihm die entsprechenden Stücke ein. Die Noten erhaltet Ihr von dem Jugendbeauftragten.
Sofern eine entsprechende Besetzung vorhanden ist, so wird ein Jugendorchester eingesetzt, mit eigenen Proben, eigenen Noten und eigenen Auftritten. Zum Mitwirken im Jugendorchester wird seitens des Musikvereins und in Absprache mit den Lehrern speziell eingeladen.

D-Lehrgänge


Der Musikverein Heid ist Mitglied im Volksmusikerbund. Dieser Verband setzt sich in Gesellschaft und Politik für unsere Interessen ein. Auch der Volksmusikerbund legt Wert auf eine qualifizierte Jugendausbildung. Aus diesem Grund wurden die so genannten D-Lehrgänge geschaffen. Hier werden die musikalischen Fähigkeiten und Kenntnisse aufgefrischt und gefestigt und später durch eine Prüfung bescheinigt.

Somit wird nicht nur der Ausbildungsstand des Nachwuchsmusikers überprüft, sondern auch der Musikverein erhält einen Nachweis über die Qualität seiner Ausbildung.
Nebenbei lernt man noch viele Gleichgesinnte aus anderen Musikvereinen kennen und vielleicht musiziert man später zusammen im Kreisjugendorchester.
Ein D-Lehrgang findet an 4 Wochenenden in den Monaten November bis Februar einschl. der Prüfung statt.
Man beginnt zunächst mit dem D1-Lehrgang. Die D1-Prüfung ist auch eine der Bedingungen zur Aufnahme in das Hauptorchester. Die weiteren Lehrgänge schließen sich dann in den nächsten Jahren an. Sprecht Eure Lehrer bzgl. einer Teilnahme an einen D-Lehrgang an. Der Lehrer kann dann den Unterricht zielgerichtet gestalten.

Hauptorchester


Nachdem man sich im Jugendorchester etabliert hat und sein Instrument mehr und mehr beherrscht, steht einer Aufnahme ins Hauptorchester nichts mehr im Wege. Vorher muss allerdings noch das OK von dem Lehrer und dem Dirigenten eingeholt werden.
Im Hauptorchester muss man sich erst einmal an die neuen Gesichter und den neuen Ablauf gewöhnen. Es werden sicherlich viele neue Eindrücke auf einen einströmen und die vielen neuen Noten erschlagen einen.

Aber keine Bange:
Wir werden auch den Übergang ins Hauptorchester behutsam gestalten.

Das soll heißen, dass der Neueinsteiger im ersten Jahr nicht alle Auftritte absolvieren muss. Wir erwarten von ihm die regelmäßige Teilnahme an den Proben, sowie die Teilnahme an den örtlichen Auftritten, wie Osterfeuer, Kommunion, Prozession, Wald- bzw. Sackfest, Martinszug oder bei Ständchen. Bei 'externen' Auftritte, wie das Umrahmen von Schützenfesten kann der Neueinsteiger auf Wunsch pausieren. Allerdings wäre es sinnvoll, wenn er ungefähr die Hälfte der Auftritte mitmachen würde, um sich schon mal an die Belastungen zu gewöhnen. Im zweiten Jahr wird von dem Neueinsteiger der volle Einsatz erwartet.

Wichtig ist nun, dass man nicht dem Irrtum verfällt, dass man nun mit seiner häuslichen Probe am Ziel wäre. Das Üben fängt jetzt erst an. Denn zum einen spielt das Hauptorchester auf einem hohen Niveau und zum anderen sollen die Nachwuchsmusiker später einmal führende Stimmen besetzen.

Kontakt



Vorsitzender und Jugendbeauftragter
Christoph Schollemann
Jungfernhöh 1
57462 Olpe
Tel.: 02761/66235
email: christoph.schollemann@freenet.de